Sonntag, 26. September 2004

18:00 Uhr

Christuskirche Schwelm

Eröffnungskonzert

"Cantate Domino“

 

Karl Josef Nüschen - Orgel

Wuppertaler Kurrende

Leitung: Heinz Rudolf Meier

Eintritt frei! Zur Deckung der Kosten wird am Ausgang um eine freiwillige Spende gebeten.


NuschenKJ

Karl Josef Nüschen,

geboren 1944 in Bilstein im Sauerland, studierte Schulmusik, Englisch und Kirchenmusik an den Musikhochschulen bzw. Universitäten in Frankfurt und Köln (Orgel u.a. bei Prof. Wolfgang Stockmeier). Er ist Studiendirektor am Märkischen Gymnasium in Schwelm, wo er seit 1970 Musik und Englisch unterrichtet und den Schulchor leitet. Als Organist ist er seit 1974 an der katholischen Pfarrkirche St. Raphael in Wuppertal-Langerfeld tätig (bis Ende 2003 auch als Chorleiter). Dort und in zahlreichen anderen Kirchen, auch im Ausland (Frankreich, Estland), hat er Konzerte gegeben sowohl solistisch als auch zusammen mit verschiedenen renommierten Chören, darunter mehrmals mit der Wuppertaler Kurrende. (CD-Aufnahmen: "Jauchzet dem Herren“ mit der Wuppertaler Kurrende und "Märsche, Toccaten, Fanfaren...“ mit Orgelmusik aus England und Frankreich als Benefiz-CD für das Hospiz Emmaus)

WuppertalerKurrendesw

Wuppertaler Kurrende

1924 gründete der Musikpädagoge und engagierte CVJM-Leiter Erich vom Baur die damalige "Elberfelder Kurrende“. Nach dem Vorbild der traditionsreichen sächsischen Knabenchöre, jedoch ohne eigenes Internat, widmet sich die Kurrende als Einrichtung des Kirchenkreises Wuppertal-Elberfeld der Pflege vorwiegend geistlicher Chormusik.

Ihr Singen in Konzerten, Gottesdiensten und Sozialen Einrichtungen folgt heute noch dem Auftrag der in früheren Zeiten singend umherziehenden "Currenden“ (lat.: currere = laufen).

Durch vielbeachtete Konzerte und oratorische Aufführungen, Tourneen als Kulturbotschafterin der Stadt Wuppertal und des Landes NRW im In- und Ausland (allein drei Male bis in die USA), erfolgreiche Wettbewerbsteilnahmen und Preisauszeichnungen, Schallplatten-/CD-, Funk- und Fernsehaufnahmen ist die Wuppertaler Kurrende unter der Leitung ihres Gründers sowie dessen Nachfolger Franz Schneider, Heinrich Stolte und Dr. Heinz Rudolf Meier über die Grenzen Wuppertals und der Evang. Kirche im Rheinland hinaus bekannt geworden.

MeierHeinzRudolfsw

Heinz Rudolf Meier

Seit 1959 studierte Heinz Rudolf Meier am Institut für Schulmusik an der Musikhochschule Frankfurt, wählte als Instrumentalfächer Klavier, Violoncello und Orgel, im letztgenannten Fach unterrichtet von Wilhelm Baither, so dass er Enkelschüler von Prof. Helmut Wlach wurde. Die Staatsprüfung für das künstlerische Lehramt an Gymnasien legte er 1964 ab, hatte daneben jedoch mit Blick auf die Promotion an der Universität Frankfurt bereits Germanistik, Theologie und besonders Musikwissenschaft belegt, deren Studium er 1964/65 an der Universität Zürich bei Prof. Dr. Kurt von Fischer vertiefte. Extern bestand Heinz Rudolf Meier 1965 an der Kirchenmusikschule Schlüchtern die B-Prüfung für Kirchenmusiker und übernahm unmittelbar danach sein erstes Kantorat an der Thomaskirche in Hofheim/Taunus, pendelte von hier aus regelmäßig nach Frankfurt, um 1966 seine Studien der Germanistik mit dem wissenschaftlichen Examen für das Lehramt zum Abschluss zu bringen. Bei Prof. Dr. Lothar Hoffmann-Erbrecht schrieb er in den folgenden Jahren seine Dissertation zum Thema "Typus und Funktion der Chorsätze in Georg Friedrich Händels Oratorien“ und promovierte 1971 mit den Beifächern Germanistik und Theologie zum Doktor der Philosophie.

Nach Tätigkeiten als Kirchenmusiker und Hochschulassistent beauftragte ihn die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau 1974 als Nachfolger von Dieter Kurz mit der Leitung der Laubacher Kantorei, eines nach dem Vorbild der Leipziger Thomaner- und des Dresdner Kreuzchores strukturierten Knabenchores mit Internat. Diesen Chor leitete Heinz Rudolf Meier 5 Jahre, ehe er 1979 die musikalische Leitung der Wuppertaler Kurrende übernahm.


Programm

 

Giovanni Gabrieli (1557-1613)
Cantate Domino
für 6stg. gem. Chor
 
Werner Fussan (1912-1987)
Die Erlösten des Herrn werden wiederkommen
Introitusmotette zum 126. Psalm
für 5stg gem. Chor
 
Heinrich Schütz (1585-1672)
Wie lieblich sind deine Wohnungen
Psalm 84 für zwei 4stg. Chöre
 
Joh. Christoph Bach (1642-1703)
Fürchte dich nicht
für 5stg. gem Chor
 
Sigfrid Karg-Elert (1877-1933)
Zwei Choralimprovisationen für Orgel aus op. 65
- Lobe den Herren, den mächtigen König (Studio)
- Nun danket alle Gott (Marche triomphale)
 
Maurice Duruflé (1902-1986)
Ubi caritas et amor ibi Deus est
für 5stg. gem. Chor
 
Wolfgang Stockmeier (geb. 1931)
In der Welt habt ihr Angst
für 4stg. gem. Chor
 
Knut Nystedt (geb. 1915)
Peace I leave with you
für 4-5 stg. gem. Chor
 
Johannes Brahms (1833-1897)
Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen
für 6stg. gem. Chor
 
Adolph Hesse (1809-1863)
Fantasie f-Moll op. 57 Nr. 1
für Orgel
Allegro - Allegretto - Allegro - Alla breve
 
Christian Heinrich Rinck (1770-1846)
Preis und Anbetung sei unserm Gott
für 4stg. gem. Chor
 
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Jauchzet dem Herrn alle Welt
Psalm 100 für 8stg. gem Chor
 
Vytautas Miskinis (geb. 1954)
Cantate Domino
für 6stg. gem. Chor
 
Marvin Curtis (arr.)
Sing, o sing to the Lord, o sing his praise
Gospel für 4stg. gem. Chor