Geändertes Konzertprogramm 25.9.2020

 

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

‚Epidemische’ Toccata und Fuge d-Moll (BWV 565)

für Orgel

 

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Suite in D-Dur (HWV 341)

für Trompete und Orgel

 

Torsten Laux (*1965)

Variationen im altfranzösischen Stil über die sieben Strophen des barocken Kirchenliedes „Wer nur den lieben Gott lässt walten“

für Orgel

 

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

1. Satz Allegro con brio

aus: 5. Symphonie c-moll (Opus 67)

für Orgel bearbeitet von Torsten Laux

 

Torsten Laux (*1965)

Andante und Allegro d-moll/D-Dur

über „Freude, schöner Götterfunken“

(Thema des Schlusschors der 9. Sinfonie)

im Stil von BEETHOVEN, wenn er doch in Bonn geblieben wäre und für die Orgel komponiert hätte

für Orgel

 

Petr Eben (1929-2007)

„Okna podle Marca Chagalla“

(„Fenster nach Marc Chagall“)

Blaues Fenster - Grünes Fenster - Rotes Fenster - Goldenes Fenster

für Trompete und Orgel

 

 

Eintritt frei! Um eine Kollekte wird gebeten.


 

DavidTasa

 

David Tasa wurde in Milwaukee, Wisconsin, geboren und hat von 1966 bis 1972 bei Haskell Sexton an der University of Illinois und danach weiter bei Arnold Jacobs und Adolph Herseth Trompete studiert.

1972 kam er nach Deutschland und wurde Solotrompeter der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford (1972-1973), des Staatstheaters Kassel (1973-1976) und 1976-2014 des Opernhaus- und Museumsorchesters in Frankfurt. Zudem war er Mitbegründer des Frankfurter Blechbläserquintetts, sowie Frankfurt Chamber Brass (Blechbläser der Frankfurter Oper) und der City Stage Big Band.

 

Zahlreiche Engagements als Solist führten ihn durch Europa, nach Israel sowie nach Nord- und Südamerika. 1982 bis 2007 unterrichtete er an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und wurde 1999 zum Professor h.c. ernannt. Im Jahre 2003 wurde er in den künstlerischen Beirat der Gallus-Konzerte (Förderkreis Musik Main-Taunus) berufen und führte diese Tätigkeit mit Freude und Engagement 10 Jahre lang aus.

 

Neben dem gängigen Konzertrepertoire widmet er sich besonders der zeitgenössischen Musik und spielte u.a. die deutsche Erstaufführung der OKNA-Fenster nach Marc Chagall von Petr Eben (*1929) für Orgel und Trompete (zusammen mit Gert Augst) sowie die Uraufführungen zweier Werke von William Thomas McKinley (*1938), das Jubilee Concerto für Blechbläser Quintett und Orchester und die Komposition Jenseits der Mauer für Trompete und Orgel.

 

Im August 2014 musste er seinen Abschied aus dem aktiven Dienst des Opernhaus- und Museumsorchester nehmen. Dies hat ihn jedoch nicht davon abgehalten seiner Leidenschaft und Berufung weiter zu folgen.

In der Spielzeit 2014-2015 spielte er als Aushilfe an der Solo Trompete die Premiere und viele weitere Vorstellungen von John Kanders Musical Kuss der Spinnenfrau am Stadttheater Gießen. Auch in der Spielzeit 2015-2016 hat er weiterhin die Ehre weitere Vorstellungen zu spielen.

Des weiteren war David Tasa die letzten drei Monate der 2014-2015 Saison als 1. Solo Trompeter an der Oper in Oslo tätig, sowie auch zwei weitere Monate der 2015-2016 Saison.

Es war eine neue Erfahrung für ihn und hat ihm die Möglichkeit gegeben, neue Fassetten seines Berufs zu erleben.

Seit 2016 ist David Tasa Mitglied des ARTeVIA Quartetts, Frankfurt und seit 2017 des Blechbläserensembles pro musica sacre, Siegen.

Seit 2018 spielt er über mehre Monaten aushilfsweise mit dem Malta Philharmonic Orchestra, auf Malta.